Der Countdown hat begonnen: Teil der Auftakt-Pressekonferenz der CeBIT heute in Hannover war der LIDA. Grund genug, unsere Reihe zu starten, mit der wir bis zur Verleihung am 6. März, immer wieder die persönlichen Perspektiven derjenigen  zeigen wollen, die hinter dem LIDA 2013 stehen. Den Anfang macht Maria Gomez, Director Collaboration Solutions bei IBM Deutschland. Sie unterstützt den Award als Mitglied der Jury – und sprach mit uns über den War of Talents ebenso wie über die Generation Facebook – und ihren persönlichen Führungsstil.

1. Was hat Sie bewogen, den LIDA zu unterstützen? Was möchten Sie damit bewirken?

Das Motto des LIDA Awards „zukunftsfähige Managementmodelle auszuzeichnen und Menschen, die vernetzte Arbeitsprozesse in ihren Unternehmen fördern und erfolgreich führen“ steht im Einklang mit unserer Idee des Social Business und des damit verbundenen Leadership2.0-Gedankens.

In Zeiten von Fachkräftemangel und dem „War of Talents“ sowie der „Facebook-Generation“, die in die Unternehmen strömt, ist dieses vernetzte Geschäftsmodell schon heute keine Option unter vielen mehr. Unternehmen und ihre Führungsverantwortlichen müssen sich damit auseinandersetzen, um attraktiv für neue Mitarbeiter zu bleiben und schließlich erfolgreich in ihrem Markt zu sein.

Unser Ziel ist es, durch unsere Unterstützung dieses Awards diese Idee in Deutschland weiter zu verbreiten und damit Innovation in Unternehmen am Standort Deutschland zu fördern.

2.   Welcher Moment hat Ihnen den Umbruch zum vernetzten Arbeiten und Leben persönlich bewusst gemacht?

Bei der IBM leben wir bereits seit über zehn Jahren die Idee des vernetzten Arbeitens mit den entsprechenden Social-Business-Tools sehr konkret. Unsere Teams sind deutschlandweit verteilt mit vielen Kollegen im Home Office und IBMern aus aller Welt.

Durch meinen Wechsel in die Management-Position des IBM Collaboration Solution-Bereichs vor zwei Jahren hat sich für mich persönlich das vernetzte Arbeiten noch einmal intensiviert. Mit Hilfe von Chatten, Activities, Blogs und Wikis arbeiten ich und mein Team heute sehr viel effizienter und produktiver als früher.

3.   Worin besteht für Sie der größte Wandel auf dem Weg zur Führung in einer vernetzten Welt?

Ein sehr wichtiger Aspekt ist, dass eine neue Generation in die Unternehmen eintritt, für die das vernetzte Arbeiten bereits Realität ist. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Mitarbeiter – v.a. Wissensarbeiter – Social-Media-Tools aus dem privaten Umfeld auch an ihrem Arbeitsplatz erwarten.

4.   Welche wichtige Führungseigenschaft wird allgemein oft übersehen?

Einer der Grundsätze von Führung ist „Mit gutem Beispiel vorangehen“. Das wird in der vernetzten Welt immer wichtiger. Viele Führungskräfte sind in Sachen digitaler Vernetzung eher die Azubis im Vergleich zu den jungen Mitarbeitern. Hier ist es zum einen wichtig, dass sie sich der neuen Art zu arbeiten öffnen, auch in ihrem konkreten Arbeitsalltag. Zum anderen ist die Führungskraft eben nicht mehr die Person, die alles kann oder weiß. Moderation und Zusammenführen unterschiedlicher Fähigkeiten in ein gut funktionierendes Team werden immer wichtigere Fähigkeiten.

5.   Was hat Sie bewogen, den LIDA zu unterstützen? Was möchten Sie damit bewirken?

Das Motto des LIDA Awards „zukunftsfähige Managementmodelle auszuzeichnen und Menschen, die vernetzte Arbeitsprozesse in ihren Unternehmen fördern und erfolgreich führen“ steht im Einklang mit unserer Idee des Social Business und des damit verbundenen Leadership2.0-Gedankens.

In Zeiten von Fachkräftemangel und dem „War of Talents“ sowie der „Facebook-Generation“, die in die Unternehmen strömt, ist dieses vernetzte Geschäftsmodell schon heute keine Option unter vielen mehr. Unternehmen und ihre Führungsverantwortlichen müssen sich damit auseinandersetzen, um attraktiv für neue Mitarbeiter zu bleiben und schließlich erfolgreich in ihrem Markt zu sein.

Unser Ziel ist es, durch unsere Unterstützung dieses Awards diese Idee in Deutschland weiter zu verbreiten und damit Innovation in Unternehmen am Standort Deutschland zu fördern.